Weblog

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Trägt man das Grundrecht und die Lust auf freie Meinungsäußerung in das Web 4.0, dann entsteht automatisch ein mit Leidenschaft betriebenes Weblog oder auch kurz Blog genannt. Und so ein mit Engagement und Herzblut gefülltes Blog wirkt sich zumeist recht positiv auf den Blutdruck aus. Denn eine Wut, die man sich als „Wutbürger“ mit schriftstellerischem Eifer via Weblog von der Leber wegtexten kann, lässt jede hochgekochte Systole und Diastole wieder ganz entspannt in den grünen Bereich zurückgleiten. Oder anders gewendet: Innerer Ärger, den man sich beherzt von der Seele schreibt, hat seinen Weg nach draußen gefunden und darf sich nun in Wohlgefallen auflösen.

Mit dem Weblog Dampf ablassen

Solange es im geharnischten Text nicht persönlich oder schmutzig wird, ist das regelmäßig gepflegte Blog das beste Mittel, um das Platzen des eigenen Kragens wirksam zu verhindern. Im privaten Weblog darf nämlich kräftig geschimpft werden, wenn die unfasslichen Erlebnisse und Ereignisse des ganz alltäglichen Wahnsinns (oder auch des wahnsinnig gewordenen Alltags) auf keine Kuhhaut mehr gehen. Gleichzeitig können diese persönlichen Blitzlichter aus dem prallen Leben dazu führen, dass sich die Besucher des Weblog zum Kommentieren und zum Diskutieren motiviert fühlen. Und plötzlich erfährt der Weblog Betreiber, dass er nicht der einzige ist, der sich über die miesen Machenschaften seiner Telefongesellschaft, seiner Versicherungsagentur oder seines Logistikunternehmens geärgert hat. Von der beschämenden Versagensquote sämtlicher Nieten in Nadelstreifen und Hosenanzügen ganz zu schweigen.

Per Weblog zu mehr bürgerlichem Engagement

Ein Blog lässt sich natürlich auch dazu nutzen, offensichtliche Ungerechtigkeiten oder Missstände nicht nur journalistisch anzuprangern, sondern auch ergebnisorientiert zu bekämpfen. So gibt es beispielsweise einige Weblog Betreiber, die auf eigene Faust nach Unfall- oder Tatzeugen fahnden, und somit das Web 4.0 zum legitimen Urenkel des seligen „Schnapp-Ede“ machen. Und es gibt auch Weblog Betreiber, die sich das Enttarnen und Bloßstellen delikater politischer oder journalistischer Winkelzüge zur persönlichen Aufgabe gemacht haben. Ein solches Weblog wird oft auch als „Watchblog“ bezeichnet. Wer dazu ein aussagefähiges Beispiel wünscht, findet auf www.bildblog.de reichlich gepfefferten Lesestoff.

Auch viele Autoren der Beckumer Textagentur www.onlinetexte.com von Daniel Deppe schreiben sich in ihrer Freizeit ihren Frust in der Form flammender Texte von der Seele. Wer mag, kann sich die Ergebnisse dieser subjektiven „Leberentlausung“ gerne in der „Meckerecke“ des allseits bekannten und beliebten WUNDERBLOGs online angucken kommen. Und sollten dabei konkrete Gelüste aufkommen, einen ähnlichen Zornesblitzableiter auch für die eigene Psyche im Netz zu etablieren, dann dürfen in der wunderbaren Meckerecke auch gerne ein paar Anleihen für die eigene Blog Gestaltung genommen werden. Selbstverständlich stehen für diesen Zweck auf Anfrage auch die Autorinnen und Autoren des Beckumer Textservice gerne als diskrete Ghostwriter zur Verfügung. Kleiner Wink genügt.

– Carina Collany –

 

 

Daniel Deppe / ONLINETEXTE.com

Daniel Deppe / ONLINETEXTE.com

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