Bewerbungsanschreiben

Bewerbungsanschreiben

Wussten Sie schon, dass das Bewerbungsanschreiben, ebenso wie die komplette Bewerbungsmappe, modischen Variationen und zeitgeistigen Strömungen unterworfen ist? Was Sie möglicher Weise erst vor wenigen Jahren in Sachen Bewerbungsanschreiben gelernt oder gelesen haben, könnte heute schon völlig überholt und damit sogar gefährlich kontraproduktiv für Ihre berufliche Zukunft sein. Falls Sie also immer noch denken, dass große bunte Sondermarken auf dem Briefumschlag oder schweres handgeschöpftes Büttenpapier Ihrem Bewerbungsanschreiben einen Vorteil beim Personaler verschaffen, dann sollten Sie Ihr Wissen unbedingt sehr zeitnah aktualisieren, bevor Sie sich dem Arbeitsmarkt offensiv und aktiv zur Verfügung stellen. Einen kleinen Impuls in Sachen Bewerbungsanschreiben (Stand: Mai 2017) bekommen Sie, sofern Sie mögen, gleich jetzt und hier, wenn Sie einfach nur aufmerksam weiterlesen.

Bewerbungsanschreiben #1: Formalitäten

  • Egal, was Sie schreiben wollen und an wen Sie Ihr Bewerbungsanschreiben richten: Halten Sie dabei unbedingt die DIN 5008 peinlichst genau ein. Diese Norm legt auf den Millimeter genau fest, an welcher Position welche Angaben zu stehen haben und wo Platz für den Posteingangsstempel frei zu halten ist. Wenn Sie kreativ werden wollen, dann toben Sie sich bitte andernorts aus. Die DIN 5008 ist jedenfalls unantastbar, wenn Sie den Job wirklich wollen.
  • Benutzen Sie als Schrift die „Arial“ mit Schriftgrad 11. Die wird mit Abstand am liebsten gelesen. Auch hier bitte keine Experimente und schon gar keine Schnörkel.
  • Ihr Bewerbungsanschreiben darf keinesfalls länger als eine Seite sein. Wenn Sie mit dem Platz nicht auskommen, dann müssen Sie Ihren Text eben so lange einkürzen, bis es passt. Absolut tabu sind hierbei Schummeleien mit den Seitenrändern (wegen der DIN 5008) oder kleinere Schriftgrade (wegen der Lesbarkeit).
  • Die Anlagen zu Ihrem Bewerbungsanschreiben führen Sie nicht mehr einzeln auf. Auch hierin hat sich der Modegeschmack geändert. Das kann Ihnen unter Umständen wertvollen Platz schenken, wenn Sie gerade mit dem üppigen Umfang Ihres Textes hadern.

Bewerbungsanschreiben #2: Sprach- und Kommunikationskompetenz

  • Schreiben Sie in kurzen und klaren Sätzen. Schachtelsätze sind ein absolutes No Go.
  • Ebenso tabu sind ausgeleierte Worthülsen, abgedroschene Floskeln, oder was sonst noch das Phrasenschwein füttert. Ihr Eingangssatz muss auffallen, Neugier erzeugen und Lust aufs Weiterlesen machen.
  • Vermeiden Sie es, Sätze mit „Ich“ zu beginnen. Vermeiden Sie das ICH überhaupt, so gut Sie können. Fokussieren Sie in Ihrem Sprachstil stattdessen Ihren Leser und dessen Interessenlage. Arbeiten Sie heraus, welchen Nutzen Sie für Ihren künftigen Arbeitgeber haben werden.
  • Vermeiden Sie Konjunktive. Statt eines feige verschämten WischiWaschis muss eine offensive und selbstbewusste Schlussformulierung Ihr Bewerbungsanschreiben vollenden. Und wenn Sie so gar nicht vom Konjunktiv lassen mögen, dann stellen Sie sich bitte einmal vor, welchen Eindruck es auf Sie machen könnte, wenn Ihr Partner zu Ihnen sagen würde, „Ich würde Dir gerne treu sein“. Alles klar? Keine Konjunktive. Kein Schweben im Unbestimmten.

Bewerbungsanschreiben #3: Kleine aber feine Tipps

  • Wählen Sie unbedingt eine persönliche Anrede. Bringen Sie dazu den Namen Ihres Ansprechpartners in Erfahrung und kontrollieren Sie lieber einmal zu oft als zu wenig, ob Sie diesen Namen auch richtig geschrieben haben. Personaler können da sehr empfindlich sein.
  • Nutzen Sie den Text der Stellenausschreibung als Formulierungsgerüst und bleiben Sie beim Schreiben so nahe wie möglich an diesen Stützbalken. Das macht Ihren Text sowohl individuell als auch attraktiv.
  • Finden und benennen Sie zwei bis drei „hard skills“ sowie drei bis vier „soft skills“, die Sie zum perfekt geeigneten Kandidaten machen. Bedenken Sie dabei, dass Ihr künftiger Arbeitgeber Sie nicht aus reiner Menschenfreundlichkeit anstellen will, sondern weil er Sie dazu braucht, um Probleme zu lösen. Zeigen Sie also, wie Sie diese Probleme lösen werden und was Sie dazu befähigt. Machen Sie unmissverständlich klar, welchen Grund- und Zusatznutzen Sie einbringen werden, um Ihr künftiges Gehalt auch wirklich wert zu sein.

Na? Können Sie „Bewerbungsanschreiben“?

Falls Sie jetzt darüber nachdenken, für Ihr Bewerbungsanschreiben professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen, steht Ihnen Herr Daniel Deppe als versierter Bewerbungsprofi gerne zur fachkundigen Verfügung. Sei es für die Korrektur bereits erstellter Unterlagen oder für die Anfertigung neuer Schreiben. In Beckum wird Bewerbung nämlich ganz groß geschrieben. Und vor allem gewinnend fehlerfrei.

– Carina Collany –

Daniel Deppe / ONLINETEXTE.com

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